iPhones und viele neuere Kameras speichern Fotos und Videos standardmäßig im HEIC- und HEVC-Format. Versucht man, eine solche Datei ohne die richtigen Codecs unter Windows zu öffnen, bekommt man entweder eine kaputte Vorschau oder eine Fehlermeldung von der Fotos-App.
Sucht man im Microsoft Store nach "HEIC", werden HEIF Image Extensions und HEVC Video Extensions jeweils für 0,99 Dollar angezeigt. Was die wenigsten wissen: Microsoft stellt davon auch kostenlose, vom Hersteller bereitgestellte Versionen bereit. Sie tauchen nur nicht in der Suche auf.

Um an die kostenlosen Versionen zu kommen, nicht über die Suche gehen, sondern direkt die App-Seiten öffnen:
Beide installieren sich mit einem Klick, ohne Bezahlbildschirm, und danach zeigen Windows Fotos und die Explorer-Vorschau HEIC-Bilder und HEVC-Videos ganz normal an.
Das hat bei jeder Windows 10- und 11-Installation funktioniert, die ich ausprobiert habe. Sollte Microsoft diesen Weg eines Tages schließen, wäre ein Drittanbieter-Codec-Paket wie K-Lite die Rückfalloption, aber den offiziellen Weg zuerst zu versuchen lohnt sich, weil er reibungsloser mit den eingebauten Apps zusammenarbeitet.