Fragen, die ich stelle, bevor ich einen VPS-Anbieter empfehle
Es gibt nicht den einen 'besten' VPS-Anbieter. Aber es gibt eine kurze Liste von Fragen, die die Auswahl extrem schnell eingrenzt. Und fast keine davon steht auf der Specs-Seite.
Gedanken, Tutorials und praktische Notizen aus dem Sysadmin-Alltag.
Es gibt nicht den einen 'besten' VPS-Anbieter. Aber es gibt eine kurze Liste von Fragen, die die Auswahl extrem schnell eingrenzt. Und fast keine davon steht auf der Specs-Seite.
Die Standardinstallation von Nextcloud funktioniert technisch einwandfrei. Aber eine Handvoll spezifischer Einstellungen rund um Cron, Caching und Upload-Limits machen den Unterschied zwischen 'es läuft' und 'es läuft so gut, dass es die Leute tatsächlich nutzen'.
ModSecurity, gepaart mit dem OWASP Core Rule Set, weiß absolut nichts über die spezifische Applikation, die dahinter läuft. Und genau deshalb ist es so nützlich. Es fängt brutal die generischen Exploit-Versuche ab, die jeden einzelnen Server treffen – völlig unabhängig davon, was eigentlich darauf läuft.
Ein TOTP-Code als zusätzliche Schicht zu Key-Only-SSH klingt nach perfekter Defense-in-Depth. Aber bevor Sie Ihre Automatisierung lahmlegen, lassen Sie uns ehrlich betrachten, wovor es tatsächlich schützt.
Ein kompletter ELK-Stack ist für einen einzelnen Server massiver Overkill. Aber 'Grep über /var/log und hoffen' ist auch keine Strategie. Es gibt einen sinnvollen Mittelweg.
Prometheus und Grafana klingen wie Enterprise-Tools für ein dediziertes Ops-Team. Aber das Setup für einen einzelnen VPS ist so schlank, dass es sich definitiv lohnt. Und es skaliert perfekt, wenn ein zweiter Server dazukommt.
Fast jede kompromittierte WordPress-Seite, die ich jemals bereinigt habe, wurde durch etwas unglaublich Langweiliges getroffen: ein veraltetes Plugin, ein schwaches Admin-Passwort oder ein zufälliges Theme, von dem niemand mehr wusste, dass es installiert war. Die Lösungen dafür sind exakt genauso langweilig – und genau deshalb funktionieren sie.
'Zero-Downtime-Migration' klingt immer so, als bräuchte man dafür Spezialwerkzeuge. Meistens braucht es nur einen vollständig getesteten Server vor der DNS-Änderung und eine TTL, die rechtzeitig gesenkt wurde.
OpenLiteSpeed wird in WordPress-Hosting-Kreisen aggressiv als die unbestreitbar schnellere Option vermarktet. Ob das die schiere Allgegenwart von Nginx aufwiegt, hängt stark davon ab, wer sonst noch an dem Server arbeiten muss.
'Unsere Seite ist extrem langsam, kannst du dir das mal ansehen?' ist eine der häufigsten Anfragen, die ich bekomme. Fast ausnahmslos ist die Lösung exakt dieselbe Handvoll Dinge in exakt derselben Reihenfolge. Zuerst die Serverseite, und Frontend-Plugins absolut als Letztes.